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Auf der Digital Farming Conference diskutierten am 22. März 2018 mehr als 300 Experten aus Agrarindustrie, Politik, Digitalwirtschaft und Wissenschaft über die digitale Landwirtschaft der Zukunft. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählten die Themen Datenmanagement, Precision Farming, Robotik, Farm Management, AgTech, Vernetzte Landwirtschaft und Sensorik.

Das war die Digital Farming Conference 2018

Auf der Digital Farming Conference diskutierten am 22. März 2018 mehr als 300 Experten aus Agrarindustrie, Politik, Digitalwirtschaft und Wissenschaft über die digitale Landwirtschaft der Zukunft. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählten die Themen Datenmanagement, Precision Farming, Robotik, Farm Management, AgTech, Vernetzte Landwirtschaft und Sensorik.

In der Werkstatt des EUREF-Campus sprachen unter anderem Andy Becht, Staatssekretär im Landwirtschaftsministerium in Rheinland-Pfalz und Prof. Dr. Joachim Hertzberg, Leiter des Robotics Innovation Center am DFKI. Für Andy Becht ist die Landwirtschaft einer der innovativsten Sektoren überhaupt. Er forderte die Digitalisierung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu denken: vom Feld, über die Lebensmittelverarbeitung bis hin zum Verbraucher. In seiner Keynote erläuterte Prof. Hertzberg, wie stark Robotik schon in der digitalen Landwirtschaft zum Einsatz kommt – welche Potenziale aber auch noch schlummern.

Dr. Martin Schäfer, Global Governmental Affairs and Issue Management, Crop Protection bei BASF unterstrich den Mehrwert der Digitalisierung für die Landwirtschaft: Mit digitalen Lösungen könnten Landwirte Ertragsverluste um bis zu 20 Prozent reduzieren. Entscheidend sei auf dem Weg in die digitale Transformation eine optimierte Wissensvermittlung.

Die digitale Wirtschaft sieht die Agrarindustrie auf einem guten Weg in die digitale Transformation. Aus der Praxis schilderte Matthias Feuerstein, Industry Solution Executive bei Microsoft, welche Technologien bereits heute schon in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Dazu zählen unter anderem Blockchain-Lösungen, um dem Konsumenten transparent Informationen über die Herkunft seiner Lebensmittel zur Verfügung stellen zu können.

Junge Unternehmen waren ebenfalls bei der Digital Farming Conference vertreten. In kurzen Startup-Pitches präsentierten Gründer ihre innovativen Geschäftsideen, von der Plattform für Fütterungsmanagement (fodjan), über eine Software zum Austausch zwischen Landwirt und Tierarzt (FarmTool) und Landhandel 4.0 (agrando) bis zum Kuhmonitoring-System (dropnostix).

Einigkeit herrschte bei allen Teilnehmern, dass für eine digitalisierte Landwirtschaft Digitalkompetenz bei den Landwirten in Verbindung mit einem leistungsstarken Internet notwendig sind. Die Politik müsse dafür die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern, Speakern und unseren Partnern BASF, Bayer, Big Dutchman, John Deere, Kleffmann, Microsoft, Cassini Consulting, FarmTool, fodjan, Landwirtschaftliche Rentenbank und SAP für eine tolle Veranstaltung.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen bei der Digital Farming Conference 2019 am 9. Mai 2019 in Berlin.

Die Videos der einzelnen Sessions der #dfc18 und die Präsentationen (sofern freigegeben) werden in den kommenden Tagen auf dieser Website veröffentlicht.

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